Pressemitteilung
26. April 2010
Fischbach: Kruzifixe beibehalten
Kruzifixe aus Klassenzimmern verbannen zu wollen, bedeutet eine Abkehr von unserer christlich abendländischen Kultur. Sie sind Ausdruck und Symbol unserer Tradition, von unserem allgemeinen Werteverständnis und haben insofern auch eine Berechtigung, ihren Platz in öffentlichen Einrichtungen zu finden.
Die Debatte, inwieweit Kruzifixe in Klassenzimmern hängen dürfen, hat es bereits vor Jahren gegeben. 1995 hatte das Bundesverfassungsgericht grundsätzlich entschieden, dass die Anbringung eines Kruzifixes in den Räumlichkeiten von öffentlichen Schulen mit dem Neutralitätsprinzip des Staates unvereinbar sei. Dennoch hat es bislang wenig Vorstöße gegeben, Kruzifixe aus Klassenzimmern öffentlicher Schuleinrichtungen zu entfernen. Dass gerade eine designierte CDU Ministerin in Niedersachsen jetzt einen Vorstoß machen will, ist völlig unnötig und unangebracht.


