Presse

Pressemitteilung

« zurück

07. Mai 2010

Ausbau Kinderbetreuung nicht bremsen


Anlässlich der Forderung des baden-württembergischen Finanzministers Stächele (CDU), den Ausbau der Kinderbetreuung aufgrund von Steuereinbrüchen zu bremsen, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ingrid Fischbach MdB:
Die Forderung des baden-württembergischen Finanzministers ist unhaltbar und konterkariert die Anstrengungen unserer erfolgreich in den letzten Jahren umgesetzten Familienpolitik.
Den Ausbau der Infrastruktur der Kinderbetreuung aufgrund von Steuereinbrüchen zu bremsen oder den ab 2013 vorgesehenen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gar aufzuschieben, wäre ein fatales Signal an die Familien. Viele Paare mit kleinen Kindern wünschen sich Modelle der Elternschaft, die beiden Partnern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Für die Entscheidung für ein Leben mit Kindern spielen bei jungen Familien familienfreundliche Arbeitsbedingungen und eine vorhandene Infrastruktur der Betreuung eine entscheidende Rolle.
Mit dem Kinderförderungsgesetz, haben wir im Bereich des Ausbau der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren einen Meilenstein in der Familienpolitik gelegt. Vorgesehen ist, für jedes 3. Kinder unter drei Jahren bis zum Jahr 2013 einen Betreuungsplatz zu schaffen. Danach soll ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr eingeführt werden. Dieses Ziel werden wir selbst in finanziell schwierigen Zeiten umsetzen!-